Gewalt­prä­ven­ti­on im Sport: Ler­nen, aus­tau­schen, Ver­ant­wor­tung übernehmen

Am 25. und 26. Juli 2026 fand bei der TG Lands­hut das Modul “Gewalt­prä­ven­ti­on” im Rah­men der Aus­bil­dung zum/zur Demokratietrainer/in im Sport statt. Der nie­der­baye­ri­sche Vor­zei­ge­ver­ein mit fast 6.000 Mit­glie­dern bot dafür nicht nur den pas­sen­den orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men und die not­wen­di­gen Semi­nar­räu­me, son­dern sorg­te auch für eine herz­li­che Atmosphäre.
Einen wesent­li­chen Anteil dar­an hat­ten die bei­den Gast­ge­be­rin­nen Sabi­ne und Bar­ba­ra Zän­gerl. Sie küm­mer­ten sich auf­merk­sam um die Teil­neh­men­den sowie das Refe­ren­ten­duo und stan­den bei allen orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Team ohne Anlaufschwierigkeiten

Die acht ange­hen­den Demokratietrainer/innen reis­ten aus ver­schie­de­nen Tei­len des Frei­staa­tes an. Ein Teil­neh­mer nahm sogar den Weg aus dem schö­nen Nord­rhein-West­fa­len auf sich. Da sich die Grup­pe bereits aus vor­he­ri­gen Semi­na­ren kann­te, waren lan­ge Ken­nen­lern­run­den nicht nötig: Vom ers­ten Moment an zeig­te sie sich als ein­ge­spiel­tes Team, das kon­zen­triert arbei­te­te und zugleich viel Raum für einen offe­nen und leben­di­gen Aus­tausch bot.
Bes­te Vor­aus­set­zun­gen also für die Refe­ren­ten Sabi­ne und Fritz Schwei­bold. Mit ihrer sym­pa­thi­schen und dyna­mi­schen Art führ­ten sie sou­ve­rän durch das zwei­tä­gi­ge Semi­nar. Dabei brach­ten sie nicht nur ihre umfas­sen­de Fach­kom­pe­tenz und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung ein, son­dern bezo­gen die Teil­neh­men­den immer wie­der aktiv in die Gestal­tung des Moduls ein.

Vom Schutz­kon­zept bis zum Beschwerdemanagement

Im Mit­tel­punkt stand die Fra­ge, wie sich Gewalt­prä­ven­ti­on pra­xis­nah in Sport­fach­ver­bän­de und Ver­ei­ne über­tra­gen lässt. Die bei­den Refe­ren­ten stell­ten dafür viel­fäl­ti­ge Metho­den und kon­kre­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten vor. The­ma­ti­sche Schwer­punk­te waren unter anderem:

  • Schutz­kon­zep­te gegen unter­schied­li­che For­men von Gewalt
  • Prak­ti­sche Hin­wei­se für die Prä­ven­ti­ons­ar­beit in Ver­bän­den und Vereinen
  • För­der­mög­lich­kei­ten und wich­ti­ge Anlaufstellen
  • Beschwer­de­ma­nage­ment und ver­läss­li­che Kommunikationswege
  • Inter­ak­ti­ve Übun­gen, die das Gelern­te unmit­tel­bar erfahr­bar machten

Gera­de die Mischung aus fach­li­chem Input, prak­ti­schen Metho­den und inten­si­ver Betei­li­gung sorg­te dafür, dass die ins­ge­samt 16 Lern­ein­hei­ten wie im Flug ver­gin­gen. Trotz der erns­ten und anspruchs­vol­len The­ma­tik kam auch die Freu­de am gemein­sa­men Ler­nen nicht zu kurz.
Am Ende des Semi­nars nah­men die ange­hen­den Demokratietrainer/innen zahl­rei­che neue Impul­se und pra­xis­taug­li­che Werk­zeu­ge für ihre Arbeit in den jewei­li­gen Sport­fach­ver­bän­den und Ver­ei­nen mit. Zugleich wächst bereits die Vor­freu­de auf die kom­men­den Modu­le und The­men der Ausbildung.

Ein herz­li­cher Dank gilt dem TSB-Team, ins­be­son­de­re den bei­den Refe­ren­ten Sabi­ne und Fritz Schwei­bold, sowie der TG Lands­hut und ihren enga­gier­ten Gast­ge­be­rin­nen für die gelun­ge­ne Orga­ni­sa­ti­on und die herz­li­che Betreuung.