Für erfolgreiche Demokratiearbeit braucht es Begegnung, Austausch und gemeinsame Ideen. Genau dafür kamen am 21. und 22. Mai die Vertreterinnen der bayerischen Projekte aus dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ in Kochel am See zusammen. Gastgeberin des Netzwerktreffens war die Georg von Vollmar Akademie mit Katharina Trenkle auf Schloss Aspenstein hoch über dem Kochelsee.
Bayerische ZdT Projekte stärken ihre Zusammenarbeit
Mit dabei waren die Projekte der THW Jugend Bayern, der Naturfreunde Bayern, der DLRG Jugend Bayern, TEAM Sport Bayern sowie die Georg von Vollmar Akademie. Ziel des Treffens war es, neue Mitarbeitende der jeweiligen Projekte in das Netzwerk einzubinden, sich persönlich kennenzulernen und gemeinsame Perspektiven für die zukünftige Projektarbeit zu entwickeln. Trotz unterschiedlicher Zielgruppen und Strukturen wurde schnell deutlich, dass alle Projekte das gleiche Ziel verfolgen: Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ehrenamt & im Verein nachhaltig zu stärken.
Workshop: CiviLink zur Öffentlichkeitsarbeit und Social Media Strategie
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem gemeinsamen Workshop mit CiviLink zur Öffentlichkeitsarbeit und Social Media Strategie. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie demokratische Bildungsarbeit sichtbarer, moderner und zielgruppengerechter kommuniziert werden kann. Dabei ging es unter anderem um Storytelling, gemeinsame Contentformate, Zusammenarbeit über Verbandsgrenzen hinweg sowie den Aufbau einer gemeinsamen Social Media Struktur. Themen wie Vielfalt, Ehrenamt, demokratische Vereinskultur und Beteiligung sollen künftig noch stärker gemeinsam nach außen getragen werden. An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an Becci und Serkan von Civi Link. Unsere beiden Ansprechpersonen haben einen rundum gewinnbringenden Workshop durchgeführt, der den Bayerischen Projekten als Grundlage der Zusammenarbeit dient.
Besonders gewinnbringend war der offene Austausch zwischen den Projekten. Welche Formate funktionieren in der Praxis? Wie erreicht man junge Menschen? Wie kann Zusammenarbeit zwischen Verbänden konkret aussehen? Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, Verantwortlichkeiten abgestimmt und erste gemeinsame Schritte für zukünftige Kooperationen geplant.
Persönliche Gespräche und Vernetzung
Neben der intensiven Arbeitsatmosphäre blieb auch Raum für persönliche Gespräche und Vernetzung. Das historische Schloss Aspenstein mit seinem Blick über den Kochelsee bot dafür einen idealen Rahmen. Viele Arbeitsphasen fanden bewusst draußen an der frischen Luft statt – eine Atmosphäre, die Kreativität, Austausch und neue Denkansätze spürbar gefördert hat.
Das Fazit der zwei Tage fiel einstimmig aus: Persönliche Begegnungen bleiben ein zentraler Baustein erfolgreicher Netzwerkarbeit. Der gemeinsame Austausch hilft nicht nur bei organisatorischen Fragen, sondern stärkt auch Motivation, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Gemeinsam setzen sich die Projekte weiterhin dafür ein, demokratische Werte im Ehrenamt, in Vereinen und in der Gesellschaft aktiv erlebbar zu machen.
