Vom 11. bis 13. März trafen sich die Projektverantwortlichen der bundesweiten Sportprojekte im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ zum gemeinsamen Netzwerkaustausch in Kiel.
Veranstaltungsort war das Maritim Hotel direkt an der Kieler Förde. Dieser Ort hat eine besonderer Geschichte, denn das Gebäude wurde in den 1970er Jahren im Zuge der Olympischen Spiele errichtet und verbindet damit auf besondere Weise Sport und Begegnung.
Organisiert wurde das Treffen von der Deutschen Sportjugend im DOSB, mit Alexander Strohmayer in der Koordination. Durch die drei Tage führte Nico Mikulic mit einer professione
llen und zugleich erfrischenden Moderation. Im Mittelpunkt stand das Thema: Demokratie stärken im ländlichen Raum.
Zum Auftakt am 11. März begrüßten Matthias Hansen, Vizepräsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, sowie Martin Maecker, Geschäftsführer für Vereins‑, Verbandsentwicklung und Breitensport, die Teilnehmenden. Im Anschluss gab David Naujeck von „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen inhaltlichen Impuls. Dabei entstand ein offener Austausch zur aktuellen Fördersituation und zu den Rahmenbedingungen der Projektarbeit.
Der zweite Tag startete mit einer Vorstellungsrunde, da es in vielen Projekten neue Verantwortliche gibt. Mithilfe interaktiver Methoden wie einer Aufstellung konnten die Teilneh
menden ihre aktuelle Arbeit reflektieren, Herausforderungen teilen und Ziele sichtbar machen. Am Nachmittag stand der intensive Austausch zwischen den Projekten im Fokus: Wo gibt es Schnittstellen? Welche Erfahrungen können geteilt werden? Und wie kann gegenseitige Unterstützung gelingen? Die einzelnen Projekte wurden anschließend im Plenum vorgestellt.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des nahegelegenen Flandernbunkers. Der historische Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg dient heute als Mahnmal
und Lernort. Die eindrucksvolle Führung machte deutlich, wie wichtig Erinnerungskultur und die Auseinandersetzung mit Geschichte für ein demokratisches Miteinander sind. Der Ort verbindet Vergangenheit und Gegenwart und regt dazu an, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
Am dritten Tag arbeiteten die Teilnehmenden in thematischen Gruppen weiter, unter anderem zu Fragen der Netzwerkarbeit und zur Erreichung von Zielgruppen. In der kollegialen Beratung konnten konkrete Herausforderungen besprochen und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt werden.
Das Fazit: Drei hervorragend organisierte Tage mit viel Input, intensivem Austausch, neuen Blickwinkeln und einer ordentlichen Portion Meeresluft. Ein Netzwerktreffen, das zeigt, wie wertvoll Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen für die Stärkung von Demokratie im Sport sind.
