Stark durch Selbstbehauptung: Respekt und Zivilcourage im Klassenzimmer und der Sporthalle
Wie reagiert man richtig, wenn Konflikte drohen? Dieser Frage widmeten sich kurz vor Schuljahresende die vierten Klassen der Grundschule Sankt Martin in Geisenhausen. Im Rahmen des Projekts „Kickboxen schafft Werte“ lernten die Kinder, wie man Gewalt frühzeitig erkennt und sich im Notfall selbstbewusst behauptet.
Das von der Bayerischen Amateur-Kickbox-Union (BAKU) getragene Projekt begann direkt im Klassenzimmer: Unter Leitung von Weltmeisterin Antonia Landeck analysierten die Schüler anhand einer „Gewalt-Leiter“ alltägliche Konflikte und ordneten Situationen nach ihrer Heftigkeit ein.
In der Turnhalle setzten die Kinder das Erlernte in die Praxis um. Neben Abwehrtechniken, Kicks und Schlägen ging es vor allem darum, eine entschlossene Körpersprache einzusetzen und Signale zur Deeskalation zu nutzen.
Im Vordergrund des sechs Doppelstunden umfassenden Programms stand nicht der Kampfsport, sondern die Vermittlung zentraler Werte wie Respekt, Fairness und die Fähigkeit, überzeugend „Nein“ zu sagen. Das Projekt stärkt das Schulklima, beugt Mobbing vor und bereitet die Viertklässler optimal auf den Wechsel an weiterführende Schulen vor.
Den ausführlichen Pressetext der Vilsbiburger Zeitung von 30.07.2026 ist hier zu finden:

